Forschungszulage in der Praxis – Unsere Erfolge
Echte Ergebnisse aus der Beratungspraxis: Wie wir Unternehmen zu signifikanten Forschungszulagen verholfen haben.
- •NOVARIS hat über 25 Projekte mit einem Fördervolumen von 18,85 Mio. € begleitet.
- •Branchenübergreifende Erfolge: Chemietechnik (1,2 Mio. €), Maschinenbau (1,4 Mio. €), Engineering (620.000 €).
- •100 % Erfolgsquote (Stand: März 2026, alle eingereichten Projekte) bei der BSFZ-Bescheinigung.
- •Durchschnittliche Bearbeitungszeit von Erstberatung bis Auszahlung: 3,5 Monate.
Echte Ergebnisse, echte Unternehmen
Drei Praxisbeispiele, die zeigen, wie der Weg zur Forschungszulage in der Praxis aussieht.
Spezialchemie-Hersteller sichert 1,2 Mio. € Forschungszulage
Mittelständischer Spezialchemie-Hersteller mit ca. 180 Mitarbeitern in Süddeutschland. Das Unternehmen entwickelte seit Jahren neue katalytische Verfahren und Hochleistungs-Beschichtungen, hatte aber die Forschungszulage nie beantragt — es fehlte die Kenntnis, dass diese Arbeiten förderfähig sind.
Herausforderung: Die F&E-Aktivitäten waren über mehrere Abteilungen verteilt und nicht zentral dokumentiert. Es gab keine klare Abgrenzung zwischen Routinearbeit und förderfähiger Forschung. Zudem musste die rückwirkende Antragstellung für 5 Geschäftsjahre koordiniert werden.
Lösung: NOVARIS führte einen Ganztags-Workshop mit allen Abteilungsleitern durch, identifizierte 6 förderfähige Projekte und erstellte die vollständige technische Dokumentation. Der BSFZ-Antrag wurde innerhalb von 3 Wochen eingereicht — die Bescheinigung kam nach 8 Wochen. Die Steuererklärung wurde gemeinsam mit dem Steuerberater des Mandanten vorbereitet.
Maschinenbauer erhält 1,4 Mio. € für innovative Produktionslinien
Maschinenbauunternehmen mit 240 Mitarbeitern in NRW, davon 24 Ingenieure in der F&E-Abteilung. Das Unternehmen entwickelte innovative Produktionslinien mit Sensorfusion und KI-gestützter Qualitätskontrolle, hatte aber keine Kenntnis der Forschungszulage.
Herausforderung: Die F&E-Projekte umfassten sowohl Hardware-Entwicklung (Sensorik, Robotik) als auch Software (KI-Algorithmen, Bildverarbeitung). Die korrekte Zuordnung der Personalkosten war komplex, da viele Ingenieure zwischen Routinearbeit und Forschung wechselten. Als KMU mit 240 Mitarbeitern qualifizierte sich das Unternehmen zudem für den erhöhten Fördersatz.
Lösung: NOVARIS implementierte eine strukturierte Zeiterfassung für alle F&E-Mitarbeiter, dokumentierte 4 Projekte mit klarer technischer Abgrenzung und sicherte den vollen KMU-Bonus von 35%. Der gesamte Prozess — von der Erstberatung bis zur Steuergutschrift — dauerte 5 Monate. Zusätzliche 280.000 € kamen durch den KMU-Zuschlag hinzu.
Ingenieurbüro sichert 620.000 € durch strukturierte Antragstellung
Spezialisiertes Ingenieurbüro mit 65 Mitarbeitern in Bayern. Das Unternehmen entwickelte neuartige Prüfverfahren für additiv gefertigte Bauteile (3D-Druck) in Zusammenarbeit mit einer technischen Universität.
Herausforderung: Ein Teil der Forschungsarbeit wurde als Auftragsforschung an eine Universität vergeben — die korrekte steuerliche Behandlung und Dokumentation der Auftragsforschung nach §2 Abs. 4 FZulG war entscheidend. Zudem mussten die Eigenleistungen des Geschäftsführers korrekt bewertet und angesetzt werden.
Lösung: NOVARIS strukturierte die Auftragsforschungs-Verträge FZulG-konform, dokumentierte die Eigenleistungen nach BMF-Vorgaben und beantragte den vollen KMU-Satz von 35%. Der Zeitaufwand für den Mandanten betrug nur ca. 5 Stunden — die gesamte technische Dokumentation übernahm NOVARIS. Ergebnis: 620.000 € Forschungszulage in nur 4 Monaten.
Was unsere Mandanten sagen
„Wir hatten keine Ahnung, dass unsere Entwicklungsarbeit förderfähig ist. NOVARIS hat in einem halben Tag 6 Projekte identifiziert und alles übernommen. Der Aufwand für uns war minimal.“
„Die strukturierte Zeiterfassung, die NOVARIS eingeführt hat, nutzen wir jetzt dauerhaft. Das hat nicht nur die Forschungszulage gesichert, sondern auch unsere interne Projektsteuerung verbessert.“
„Als kleines Ingenieurbüro hatten wir weder die Zeit noch das Know-how für den BSFZ-Antrag. NOVARIS hat alles in 5 Stunden unserer Zeit erledigt — das Ergebnis: 620.000 Euro.“
Was unsere Mandanten gemeinsam haben
Vier Faktoren, die den Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer gescheiterten Antragstellung ausmachen.
Gründliche Projektanalyse
Mehr förderfähige Projekte identifiziert als ursprünglich erwartet – oft übersehene F&E-Aktivitäten werden systematisch erfasst.
Professionelle Dokumentation
Höhere BSFZ-Erfolgsquote durch präzise technische Beschreibungen mit klarer Abgrenzung zur Routinearbeit.
Rückwirkende Antragstellung
Sofortige Liquiditätsvorteile durch Nutzung des Rückwirkungszeitraums ab 2020 – bis zu 5 Jahre nachträglich.
Erfolgsbasiertes Honorar
Kein Risiko für das Unternehmen – unser Honorar wird erst fällig, wenn die Forschungszulage tatsächlich ausgezahlt wird.
Was hinter den Fördersummen steckt
Jedes Projekt bringt eigene Hürden mit. Hier zeigen wir, welche konkreten Schwierigkeiten unsere Mandanten überwinden mussten – und wie wir das gemeinsam gelöst haben.
Spezialchemie: Vom ersten Zweifel bis zur Bewilligung in 14 Wochen
Als der Geschäftsführer des Spezialchemie-Herstellers uns kontaktierte, war er skeptisch. Das Unternehmen beschäftigte 18 Wissenschaftler und Ingenieure, die seit Jahren an katalytischen Verfahren forschten – genau die Art von experimenteller Entwicklung, die das FZulG fördert.
Die größte Herausforderung lag in der Abgrenzung: Wo hört Routineproduktion auf, wo fängt Forschung an? Wir haben gemeinsam mit den Projektleitern jeden einzelnen Entwicklungsschritt durchgearbeitet. Bei einem Projekt zur Entwicklung eines neuen Katalysators für die Herstellung biobasierter Tenside war die Sache klar – hier gab es technische Unsicherheit, systematische Versuche und echte Neuheit.
Am Ende haben wir sechs Projekte identifiziert und für fünf Geschäftsjahre rückwirkend beantragt. Die BSFZ-Bescheinigung kam nach acht Wochen, die Auszahlung über das Finanzamt weitere sechs Wochen später. Gesamtergebnis: 1,2 Millionen Euro, die direkt die Körperschaftsteuer gemindert haben.
Maschinenbau: 24 Ingenieure, null F&E-Dokumentation – und trotzdem 1,4 Mio. Euro
Dieses Maschinenbauunternehmen aus Nordrhein-Westfalen hatte ein typisches Problem: Die Entwicklungsabteilung mit 24 Ingenieuren arbeitete seit Jahren an innovativen Fertigungssystemen mit integrierter Sensorik und KI-gestützter Qualitätskontrolle. Aber niemand hatte diese Arbeit jemals als F&E dokumentiert. Der bestehende Steuerberater kannte sich mit dem FZulG schlicht nicht aus.
Wir haben zunächst einen ganztägigen Workshop mit den Entwicklungsleitern durchgeführt. Dabei wurde schnell klar: Vier der laufenden Projekte erfüllten alle Kriterien der experimentellen Entwicklung nach dem Frascati-Handbuch.
Die besondere Schwierigkeit lag in der Personalkosten-Zuordnung. Viele Ingenieure arbeiteten zeitweise an F&E, zeitweise an Serienproduktion. Wir haben ein System zur präzisen Zeiterfassung eingeführt und die Kosten rückwirkend rekonstruiert. Ergebnis: 1,4 Millionen Euro Forschungszulage, davon 280.000 Euro zusätzlich durch den seit 2024 geltenden 35%-KMU-Bonus.
Ingenieurbüro: Auftragsforschung richtig anrechnen und den KMU-Satz sichern
Ein spezialisiertes Ingenieurbüro in Bayern mit 65 Mitarbeitern entwickelte neuartige Prüfverfahren für 3D-Druck-Bauteile. Ein Teil der Forschung lief über eine Kooperation mit einer technischen Universität – das machte den Antrag komplizierter, aber auch lohnender. Denn bei Auftragsforschung können bis zu 70 Prozent der externen Kosten angerechnet werden.
Die Geschäftsführung hatte weder Zeit noch Kapazität, sich selbst um den Antrag zu kümmern. Wir haben den kompletten Prozess übernommen: vom ersten Gespräch mit den Projektleitern über die Erstellung der technischen Beschreibungen bis zur Kommunikation mit der BSFZ und dem Finanzamt.
Als KMU mit weniger als 250 Mitarbeitern profitierte das Büro vom erhöhten 35%-Fördersatz. In Kombination mit der korrekt angerechneten Auftragsforschung und drei identifizierten Eigenprojekten ergab sich eine Fördersumme von 620.000 Euro. Der gesamte Vorgang dauerte vier Monate.
Unser Prozess in der Praxis
Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Auszahlung vergehen in der Regel drei bis fünf Monate. So sieht der typische Ablauf aus.
Kostenloses Erstgespräch zur Klärung der grundsätzlichen Förderfähigkeit.
Workshop mit Ihren Entwicklungsleitern. Förderfähige F&E-Anteile identifizieren.
Technische Projektbeschreibungen erstellen und Antrag bei der BSFZ einreichen.
BSFZ prüft und stellt bei positiver Bewertung die Bescheinigung aus.
Finanzamt-Antrag und Verrechnung mit der Steuer oder direkte Auszahlung.
Fördervolumen nach Branche
Die Höhe der Forschungszulage hängt stark von der Branche, der Unternehmensgröße und dem Umfang der F&E-Aktivitäten ab. Hier ein Überblick aus unserer bisherigen Beratungspraxis.
Die angegebenen Spannen basieren auf unserer Beratungspraxis und beziehen sich auf Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitern. Die tatsächliche Förderhöhe hängt von den individuellen F&E-Personalkosten und der Anzahl förderfähiger Projekte ab.
Quellen & gesetzliche Grundlagen
Alle Aussagen zu Bemessungsgrundlage, Förderquoten und Antragsverfahren basieren ausschließlich auf den folgenden offiziellen Rechtsquellen und Behördenangaben. Stand der Recherche: .
- § 4 Abs. 3 FZulG (Forschungszulagengesetz)
- § 9 Nr. 7c GewStG (Gewerbesteuer-Kürzung)
- § 169 AO (Festsetzungsfrist)
- BMF-Schreiben FZulG-Anwendung 11.11.2024
- BSFZ-Bescheinigungsstelle
- Wachstumschancengesetz BGBl. I 2024 Nr. 108
Hinweis: Diese Seite ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Für eine verbindliche Prüfung Ihres Vorhabens kontaktieren Sie uns oder Ihre*n Steuerberater*in.
Mit NOVARIS: 100 % Bewilligungsquote (Stand: März 2026)
NOVARIS übernimmt Ihren kompletten FZulG-Antrag
Von der Erstanalyse Ihrer F&E-Projekte über die BSFZ-Bescheinigung bis zur Auszahlung durch das Finanzamt – NOVARIS begleitet den gesamten Prozess. Erfolgsbasiert und ohne Risiko.
Jetzt Erstgespräch vereinbaren
Alles zum FZulG-Antrag – Voraussetzungen, Ablauf und Neuerungen 2026.
Zum Leitfaden
Berechnen Sie Ihren individuellen FZulG-Anspruch in wenigen Schritten.
Zum Rechner
Schritt für Schritt durch den BSFZ- und Finanzamt-Antrag.
Zur Antragstellung