REPORT 2026

Forschungszulage Report 2026:
Zahlen, Trends & Analyse

BSFZ-Statistiken, Bewilligungsquoten und Ablehnungsgründe — ergänzt durch Praxisdaten aus über 25 eigenen Anträgen.

Jetzt Förderung prüfen Förderung berechnen
15+ Mio. €
Gesicherte Forschungszulage
100% Erfolg
Erfolgsquote BSFZ-Bescheinigungen
< 4 Monate
Durchschnittliche Bearbeitungszeit
MARKTÜBERBLICK

Der Markt in Zahlen: BSFZ-Statistiken 2020–2025

Die Forschungszulage ist Deutschlands größtes F&E-Förderprogramm. Seit dem Start im September 2020 wurden bei der BSFZ insgesamt 46.418 Anträge mit 56.761 Forschungsvorhaben eingereicht (Stand: Dezember 2025).

Zeitraum Anträge Vorhaben Bewilligungsquote
2020 ~600 ~750 76 %
2021 ~4.500 ~5.600 79 %
2022 ~6.600 ~8.200 74 %
2023 ~8.500 ~10.800 75 %
2024 ~12.200 ~15.400 ~72 %
2025 ~14.000 ~16.000 71 %
Gesamt 46.418 56.761 Ø 74 %

Bemerkenswert: 84 % aller Anträge stammen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Gleichzeitig kennen nur zwei Drittel der F&E-aktiven Unternehmen die Forschungszulage überhaupt — das Potenzial ist bei Weitem nicht ausgeschöpft.

Quellen: BSFZ Aktuelle Zahlen (bescheinigung-forschungszulage.de), Stifterverband FuE-Erhebung 2024, ZEW Policy Brief 09/2025

ABLEHNUNGSGRÜNDE

Ablehnungsquoten: Warum immer mehr Anträge scheitern

Die Ablehnungsquote bei der BSFZ steigt: Von 21 % im Jahr 2021 auf 28,9 % im Jahr 2025 — ein Anstieg um fast 8 Prozentpunkte. Das bedeutet: Fast jeder dritte Antrag wird abgelehnt.

Die drei häufigsten Ablehnungsgründe aus unserer Praxis:

1

Mangelhaft erklärtes Technisches Risiko

Das Vorhaben beschreibt zwar eine Neuentwicklung, aber nicht überzeugend, warum das Ergebnis technisch unsicher ist. Die BSFZ verlangt eine klare Darstellung der offenen Forschungsfragen.

2

Mangelhafte Abgrenzung vom Stand der Technik

Der Antrag erklärt nicht ausreichend, was über den aktuellen Wissensstand hinausgeht. Ohne klare Abgrenzung fehlt der Nachweis der Neuheit.

3

Nicht förderfähiges Vorhaben

Das Projekt fällt nicht unter die Definition von F&E nach FZulG — häufig bei reiner Softwareanpassung, Qualitätssicherung oder Marktforschung.

Mit professioneller Beratung lässt sich die Ablehnungsquote drastisch senken. NOVARIS hat alle 25 eingereichten Anträge bewilligt bekommen — eine Quote von 100 %.

NOVARIS IN ZAHLEN

NOVARIS Praxisdaten: Was wir aus 25 Anträgen gelernt haben

Transparenz ist unser Prinzip. Während die meisten Berater keine konkreten Zahlen veröffentlichen, legen wir unsere Ergebnisse offen:

18,85 Mio. €
gesicherte Forschungszulage
100 %
Bewilligungsquote (25/25)
Ø 754.000 €
pro Mandant
Ø 8 Wochen
BSFZ-Bearbeitungszeit
32 %
mehr Förderung durch Optimierung
89 %
hatten unbekannte förderfähige Kosten

Unsere Mandanten kommen aus verschiedenen Branchen: 40 % Maschinenbau, 20 % Software & IT, 20 % Chemie, 10 % Medizintechnik und 10 % weitere Branchen. 40 % sind KMU, 60 % Großunternehmen.

Das größte Einzelprojekt, das wir begleitet haben, hatte ein Fördervolumen von 7 Mio. €. Im Durchschnitt betreuen wir 3 F&E-Vorhaben pro Mandant.

BERECHNUNGSBEISPIELE

Modellrechnungen: Was Unternehmen konkret erhalten

Wie viel Forschungszulage erhalten Unternehmen konkret? Drei Modellrechnungen nach den aktuellen Sätzen von 2026:

Modell 1: KMU mit 5 F&E-Mitarbeitern

Personalkosten F&E-Anteil 400.000 €
+ 20 % Gemeinkostenzuschlag 80.000 €
Bemessungsgrundlage 480.000 €
× 35 % KMU-Satz
= Forschungszulage 168.000 €

Modell 2: Mittelständler mit F&E-Abteilung

Personalkosten F&E-Anteil 1.800.000 €
Auftragsforschung (70 % von 400.000 €) 280.000 €
+ 20 % Gemeinkostenzuschlag 360.000 €
Bemessungsgrundlage 2.440.000 €
× 35 % KMU-Satz
= Forschungszulage 854.000 €

Modell 3: Großunternehmen, mehrere F&E-Projekte

Personalkosten F&E-Anteil 8.000.000 €
Auftragsforschung (70 % von 2.000.000 €) 1.400.000 €
+ 20 % Gemeinkostenzuschlag 1.600.000 €
Bemessungsgrundlage (unter Cap) 11.000.000 €
× 25 % Standard-Satz
= Forschungszulage 2.750.000 €

Nutzen Sie unseren interaktiven Rechner für Ihre individuelle Berechnung.

REFORM 2026

FZulG 2026: Wie die Reform den Markt verändert

Das Wachstumschancengesetz hat die Forschungszulage ab 2026 grundlegend verbessert. Die wichtigsten Änderungen:

Merkmal Bis 2025 Ab 2026
Fördersatz 25 % (einheitlich) 25 % Standard / 35 % KMU
Bemessungsgrundlage 4 Mio. € 12 Mio. €
Max. Forschungszulage 1 Mio. € 4,2 Mio. € (KMU) / 3 Mio. €
Gemeinkostenzuschlag 20 % auf Personalkosten
Eigenleistung 40 €/Std. 100 €/Std.
Auftragsforschung 60 % 70 %

Das ZEW (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) schätzt das jährliche Fördervolumen ab 2026 auf mindestens 4 Milliarden Euro — ein Anstieg von 124 % gegenüber dem bisherigen Niveau. Die Forschungszulage wird damit endgültig zum wichtigsten F&E-Förderprogramm in Deutschland.

EMPFEHLUNGEN

Handlungsempfehlungen

Basierend auf unserer Erfahrung aus über 25 Anträgen empfehlen wir:

  1. 1
    Jetzt beantragen, auch rückwirkend

    Alle offenen Steuerjahre ab 2020 sind förderfähig. Je länger Sie warten, desto mehr Geld lassen Sie liegen.

  2. 2
    Zeiterfassung sofort einführen

    Ohne projektbezogene Zeitnachweise kein Förderanspruch. Beginnen Sie heute, nicht erst beim Antrag.

  3. 3
    Alle Kostenarten prüfen

    89 % unserer Mandanten hatten förderfähige Kosten, die sie nicht kannten. Besonders Auftragsforschung und Eigenleistungen werden häufig übersehen.

  4. 4
    Professionelle Unterstützung nutzen

    Bei einer Ablehnungsquote von fast 30 % lohnt sich die Investition in einen Spezialisten — besonders bei erfolgsbasierter Vergütung.

  5. 5
    KMU-Status prüfen

    Der 35 %-Satz macht bei gleicher Bemessungsgrundlage 40 % mehr Förderung aus. Prüfen Sie, ob Ihr Unternehmen die EU-KMU-Kriterien erfüllt.

Quellen & gesetzliche Grundlagen

Alle Aussagen zu Bemessungsgrundlage, Förderquoten und Antragsverfahren basieren ausschließlich auf den folgenden offiziellen Rechtsquellen und Behördenangaben. Stand der Recherche: .

Hinweis: Diese Seite ersetzt keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Für eine verbindliche Prüfung Ihres Vorhabens kontaktieren Sie uns oder Ihre*n Steuerberater*in.

Seit 2021
Spezialisiert auf FZulG
25+ Mandate
Erfolgreich begleitet
18,85 Mio. €
Beantragtes Volumen · 100 % Bewilligung

Warum Eigenanträge scheitern

Der FZulG-Antragsprozess ist technisch komplex und voller Fallstricke. BSFZ-Ablehnungen, fehlerhafte Kostenallokationen und versäumte Fristen kosten deutsche Unternehmen jährlich Millionen an nicht beanspruchter Förderung.

~29 %
3–6 Monate
50.000 €+
€ 15 Mio.+gesichert
25+Mandate
100 %Bewilligungsquote
6 JahreFZulG-Erfahrung

Mit NOVARIS: 100 % Bewilligungsquote (Stand: März 2026)

NOVARIS übernimmt Ihren kompletten FZulG-Antrag

Von der Erstanalyse Ihrer F&E-Projekte über die BSFZ-Bescheinigung bis zur Auszahlung durch das Finanzamt – NOVARIS begleitet den gesamten Prozess. Erfolgsbasiert und ohne Risiko.

Jetzt Erstgespräch vereinbaren
Max Nodes
Max Nodes
Geschäftsführer & Gründer von NOVARIS Consulting. Spezialisiert auf die steuerliche Forschungsförderung (FZulG) mit 100% Bewilligungsquote. Mehr erfahren