Energie & Cleantech · FZulG-berechtigt

Forschungszulage für Energie &
Cleantech

Die Energiewende ist Europas größtes F&E-Programm. Wer neue Solar-, Batterie-, Wasserstoff- oder Smart-Grid-Technologien entwickelt, kann bis zu 25 % der F&E-Kosten über das FZulG zurückfordern.

Förderquote bis 25 % Solar, Wind, H₂, Speicher Start-ups & KMU bevorzugt
Förderung prüfen
Auf einen Blick
  • Energie-Unternehmen erhalten bis zu 25 % der F&E-Aufwendungen als Steuergutschrift zurück.
  • Förderfähig: erneuerbare Energien, Wasserstofftechnologie, Batteriespeicher, Smart-Grid, Energieeffizienz.
  • Die Forschungszulage ist kumulierbar mit ZIM, BMWK-Programmen und EU-Fördermitteln.
  • Kooperationen mit Fraunhofer/Universitäten: eigene Anteile zu 100 % ansetzbar.

Energiewende als Innovationstreiber

Die Energiewende hat die F&E-Aktivitäten im Energiesektor massiv beschleunigt: Ob Wasserstofftechnologie, Batteriespeicher, intelligente Netze oder Power-to-X-Verfahren – die technischen Unsicherheiten bei der Skalierung neuer Energietechnologien machen nahezu jedes Entwicklungsprojekt förderfähig nach dem FZulG.

Besonders relevant: Die Kombination von Forschungszulage und anderen Förderprogrammen (BAFA, KfW, 7. Energieforschungsprogramm) ist ausdrücklich erlaubt, solange die Gesamtförderung die förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigt. NOVARIS hilft bei der optimalen Fördermittelkombination und vermeidet Doppelförderungsprobleme.

Typische Projekte im Energiebereich: Entwicklung neuer Wechselrichter-Topologien, Optimierung von Elektrolyseur-Stacks, intelligente Lastmanagement-Algorithmen. Durchschnittliche Erstattung: 180.000–600.000 € pro Jahr.

Verwandte Branchen: Maschinenbau (Anlagenbau) · Bauindustrie (Gebäudeenergietechnik)
Förderfähige Projekte

Was wird im Bereich
Energie & Cleantech gefördert?

Diese Technologiefelder sind nach FZulG §2 förderfähig – sofern technische Unsicherheit bestand und die Lösung nicht aus bekannten Bauteilen zusammengesetzt wurde.

Typischerweise förderfähig

Erneuerbare Energiesysteme

Entwicklung neuer Photovoltaik-Zellkonzepte, Windturbinen-Aerodynamik, Wärmepumpen-Kreisläufe oder Geothermie-Technologien mit unbekanntem Wirkungsgrad zu Projektbeginn.

Perowskit-Solarzellen & Tandem-Konzepte
Neue Rotorblatt-Geometrien & Materialien
Hocheffizienz-Wärmepumpen mit neuem Kältemittel
Typischerweise förderfähig

Energiespeichertechnologien

Entwicklung neuer Batteriezellchemien, Festkörperbatterien, Redox-Flow-Systeme, Wasserstoffspeicher oder thermischer Großspeicher mit unbekannten Leistungsparametern.

Feststoff-Elektrolyte & Lithium-Metall-Anoden
PEM-Elektrolyseure & Wasserstoffkompression
Thermische Latentwärmespeicher & PCM-Systeme
Typischerweise förderfähig

Smart Grid & Netzsteuerung

Entwicklung neuer Algorithmen für prädiktives Lastmanagement, digitale Netzsteuerung oder Aggregatoren-Plattformen, die dezentrale Erzeuger optimal einbinden.

KI-basierte Lastprognose & Regelung
Virtual Power Plants & Demand-Response-Systeme
Cybersicherheit für kritische Netzinfrastruktur
Wann qualifiziert sich Ihr Projekt?

Cleantech-Projekte und
das FZulG

Neues Wirkprinzip oder Konzept

Die Technologie geht über bekannte Ansätze hinaus – kein bloßes Zusammenfügen von Standardkomponenten.

Technisches Risiko

Der Wirkungsgrad, die Lebensdauer oder die Systemstabilität war zu Beginn unbekannt.

Systematische Dokumentation

Experimente, Messreihen, Simulationen und Iterationen wurden strukturiert durchgeführt und aufgezeichnet.

Eigenständiges wirtschaftliches Risiko

Das Unternehmen trägt das Kostenrisiko der F&E – nicht der Auftraggeber oder Fördergeber allein.

Wichtig für Energie-Unternehmen

FZulG und andere Förderprogramme (BAFA, NIP, Bundesförderung Wasserstoff) sind kumulierbar – allerdings mit einer Gesamtfördergrenze. NOVARIS koordiniert die optimale Kombination.

Kleinunternehmen und Start-ups erhalten eine erhöhte Förderquote von 35 % auf bis zu 12 Mio. € Bemessungsgrundlage pro Jahr (KMU-Bonus).

Typische Förderung pro Cleantech-Projekt: 50.000 – 200.000 €/Jahr

Solarenergie-Forschung – erneuerbare Energien und Cleantech

“Als Cleantech-Startup war uns nicht klar, wie viel unserer Batterieforschung förderfähig ist. NOVARIS hat € 190.000 im ersten Jahr gesichert.”

Cleantech-Startup, Berlin
BSFZ · 2025
Cleantech · F&E-Potenzial erschlossen

Forschung an neuartigen Speichertechnologien. NOVARIS dokumentierte die technische Unsicherheit und sicherte die Förderung.

€ 190,000/ Jahr gesichert
Gesamtbilanz · Energie & Cleantech

7+ Projekte betreut, 100 % Bewilligungsquote.

€ 2,1 Mio.insgesamt gesichert

Ohne vs. mit NOVARIS — typischer Unterschied

Identifizierte F&E-Anteile
Ohne NOVARIS
28 %
Mit NOVARIS
62 %
Jährliche Forschungszulage
Ohne NOVARIS
€ 42K
Mit NOVARIS
€ 85K
BSFZ-Bewilligungsquote
Ohne NOVARIS
~62 %
Mit NOVARIS
100 %

Illustratives Beispiel basierend auf durchschnittlichen Mandantenergebnissen. Tatsächliche Ergebnisse variieren.

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Forschungszulage für Energie & Cleantech

Erfahren Sie, welche F&E-Aktivitäten in Ihrer Branche förderfähig sind — mit Praxisbeispielen und Berechnungen. Jetzt kostenlos als PDF.

Branchenspezifisch

Branchenspezifische Anforderungen für Energie & Cleantech

Die Energiewende treibt eine der umfangreichsten technologischen Transformationen unserer Zeit voran – und erzeugt dabei ein enormes Potenzial für die Forschungszulage. Netzintegration und Smart-Grid-Forschung gehören zu den klassischsten F&E-Themen der Branche. Die steigende Einspeisung volatiler erneuerbarer Energiequellen erfordert neuartige Regelungsalgorithmen, die Netzstabilität in Echtzeit gewährleisten – bei gleichzeitig sinkendem Anteil rotierender Massen im System. Entwicklungsarbeiten an prädiktiven Netzmanagement-Systemen, die Wetterdaten, Verbrauchsprognosen und Speicherverfügbarkeit zu Einspeise-Fahrplänen verknüpfen, erfüllen typischerweise alle BSFZ-Kriterien für experimentelle Entwicklung. Auch die Forschung an dezentralen Energiemanagementsystemen (DEMS), virtuellen Kraftwerken und Peer-to-Peer-Energiehandelsplattformen auf Blockchain-Basis ist nach FZulG förderfähig, sofern technische Unsicherheiten dokumentiert werden – etwa bei der Skalierung auf Millionen von Prosumer-Endpunkten, bei Latenzanforderungen unter 100 ms für Primärregelleistung oder bei der Integration heterogener Kommunikationsprotokolle (IEC 61850, OCPP, Modbus TCP) in ein einheitliches Steuerungssystem. NOVARIS unterstützt Energieversorger und Netzbetreiber dabei, diese komplexen F&E-Vorhaben so zu strukturieren, dass der experimentelle Charakter für die BSFZ nachvollziehbar wird.

Energiespeichertechnologien bilden einen der vielversprechendsten Förderbereiche im Energiesektor. Die Entwicklung fortschrittlicher Batteriespeicher – von Lithium-Eisenphosphat (LFP) über Natrium-Ionen-Zellen bis hin zu Feststoffbatterien der nächsten Generation – umfasst erhebliche experimentelle Anteile: Materialforschung an Kathodenmaterialien, Elektrolytoptimierung, Zelldesign für verbesserte Energiedichte und Zyklenlebensdauer sowie die Entwicklung intelligenter Batteriemanagementsysteme (BMS) mit KI-gestützter Zustandsschätzung (SOC/SOH) und Degradationsvorhersage. Im Bereich Wasserstoff sind Elektrolyseur-Entwicklung (PEM, AEL, SOEC), Brennstoffzellen-Systemintegration, Druckspeicherkonzepte und Wasserstoff-Logistiklösungen typische F&E-Vorhaben. Thermische Speichersysteme – Latentwärmespeicher, thermochemische Speicher, Hochtemperatur-Feststoffspeicher – erfordern ebenfalls systematische Forschung an Speichermaterialien, Wärmeübertragungskonzepten und Systemintegration. Entscheidend für die Förderfähigkeit: Die Skalierung von Laborprototypen auf industrielle Maßstäbe (z. B. von einer 10-kWh-Laborzelle auf ein 1-MWh-Speichersystem) gilt als experimentelle Entwicklung, sofern dabei technische Unsicherheiten zu überwinden sind – etwa in Bezug auf thermisches Management, Sicherheitskonzepte oder Degradationsverhalten unter realen Betriebsbedingungen.

Die Entwicklung innovativer Leistungselektronik auf Basis von SiC und GaN erzeugt besonders hohe förderfähige F&E-Kosten in der Energiebranche. Wide-Bandgap-Halbleiter wie Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN) ermöglichen Wechselrichter, Gleichrichter und DC/DC-Wandler mit deutlich höheren Wirkungsgraden, geringeren Schaltverlusten und kompakteren Bauformen – erfordern aber grundlegend neue Schaltungskonzepte, Gate-Treiber-Designs, thermische Layouts und EMV-Strategien. Die Validierung dieser Leistungselektronik unter realen Netzbedingungen – Netzfehler-Ride-Through gemäß VDE-AR-N 4120, Anti-Islanding-Erkennung, harmonische Kompensation nach EN 61000-3-12 und Blindleistungsbereitstellung – ist experimentelle Entwicklung im Sinne des FZulG. Auch die Entwicklung von Multi-Level-Umrichtertopologien für Mittelspannungsanwendungen, bidirektionalen Ladestationen (V2G) und Solid-State-Transformatoren gehört zu den förderfähigen Forschungsfeldern. Unsere Berater mit elektrotechnischem Hintergrund identifizieren in typischen Leistungselektronik-Portfolios durchschnittlich 40–55 % mehr förderfähige F&E-Anteile als branchenfremde Generalisten.

Die Zertifizierung und Normprüfung nach IEC-Standards wird im Kontext der Forschungszulage häufig unterschätzt. Dabei erzeugen IEC-Zertifizierungsprozesse – IEC 61215 und IEC 61730 für PV-Module, IEC 61400 für Windenergieanlagen, IEC 62109 für Wechselrichter, IEC 62619 für stationäre Batteriespeicher – systematische Prüfprotokolle, Versuchsergebnisse und Messdaten, die als belastbare F&E-Nachweise dienen. Wenn im Rahmen der Zertifizierung technische Probleme auftreten, die iterative Designanpassungen erfordern (z. B. Fehlschlag beim Feuchte-Frost-Test, unzureichende PID-Resistenz, EMV-Grenzwertüberschreitungen), handelt es sich um experimentelle Entwicklung. NOVARIS hilft dabei, diese Iterationsschleifen sauber zu dokumentieren und den Erkenntnisgewinn für den BSFZ-Antrag aufzubereiten. Darüber hinaus umfasst die Optimierung erneuerbarer Energiesysteme – von der aerodynamischen Rotorblattentwicklung bei Windkraftanlagen über die Forschung an Perowskit-Tandem-Solarzellen bis hin zur Effizienzsteigerung bei Biomasse-Vergasungsanlagen – ein breites Feld förderfähiger Tätigkeiten. Auch die Entwicklung von Monitoring-Systemen für Predictive Maintenance, die auf maschinellem Lernen basieren und Ausfälle bei Windturbinen oder PV-Wechselrichtern vorhersagen, qualifiziert sich in der Regel als F&E. Unsere Energietechnik-Berater unterstützen bei der Identifikation förderfähiger Projekte entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette – von der Erzeugung über Speicherung und Wandlung bis zur intelligenten Verteilung und Verbrauchsoptimierung.

Typische Fördersummen in der Energiebranche

Rechenbeispiel 1: Mittelständischer Energietechnik-Hersteller (80 Mitarbeiter)

  • • Unternehmensgröße: 80 Mitarbeiter, davon 12 Ingenieure in der F&E-Abteilung
  • • Bruttolohnkosten F&E-Personal (inkl. AG-Anteile): 840.000 € / Jahr
  • • Förderfähiger F&E-Anteil (Entwicklung SiC-Wechselrichter + Smart-Grid-Algorithmen): ca. 100 %
  • • Bemessungsgrundlage: 840.000 €
  • • Forschungszulage (25 %): 210.000 € / Jahr
  • • Über 3 Jahre kumuliert: bis zu 630.000 €

Hinweis: Die maximale Bemessungsgrundlage liegt seit dem Wachstumschancengesetz 2024 einheitlich bei 12 Mio. € pro Wirtschaftsjahr (auch für KMU; vorherige Staffel-Grenzen abgeschafft). Ein Unternehmen dieser Größe schöpft die Obergrenze in der Regel nicht aus, sodass 100 % der förderfähigen Personalkosten angesetzt werden können.

Rechenbeispiel 2: Cleantech-Startup mit Eigenleistung (15 Mitarbeiter)

  • • Unternehmensgröße: 15 Mitarbeiter, Gesellschafter-Geschäftsführer forscht selbst mit
  • • 4 angestellte Entwickler (Bruttolohn: 320.000 € / Jahr)
  • • Eigenleistung Geschäftsführer: 100 € / Stunde × 30 Std./Woche × 46 Wochen = 138.000 € / Jahr
  • • Förderfähige Bemessungsgrundlage: 320.000 € + 138.000 € = 458.000 €
  • • Forschungszulage (25 %): 114.500 € / Jahr
  • • KMU-Bonus (zusätzliche 10 Prozentpunkte → 35 % Fördersatz): + 45.800 € / Jahr
  • • Gesamte Forschungszulage: 160.300 € / Jahr

Hinweis: Seit 2024 können KMU (unter 250 Mitarbeiter, < 50 Mio. € Umsatz) einen erhöhten Fördersatz von 35 % statt 25 % auf die Bemessungsgrundlage geltend machen. Die Eigenleistung eines forschenden Gesellschafter-Geschäftsführers wird mit maximal 100 € / Stunde angesetzt (§ 3 Abs. 3 FZulG).

Projektbeispiele

Förderfähige Energie-Forschungsprojekte

Die Energiewende treibt massive Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen in der gesamten Branche – von der Erzeugung über die Speicherung bis zur intelligenten Verteilung. Die Forschungszulage bietet Energieunternehmen, Anlagenherstellern und Technologieentwicklern eine steuerliche Refinanzierung dieser Aufwendungen. Die folgenden Projekttypen werden regelmäßig von der BSFZ als förderfähig anerkannt.

Neuartige Wärmepumpen-Technologien
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Neuartige Wärmepumpen-Technologien

Die Weiterentwicklung von Wärmepumpensystemen über den Stand der Technik hinaus ist ein wachsender F&E-Bereich mit hohem Förderpotenzial. Förderfähige Projekte umfassen die Erforschung natürlicher Kältemittel (z. B. Propan R-290 oder CO₂ R-744) in Hochtemperatur-Wärmepumpen, die Vorlauftemperaturen über 80 °C für die Prozesswärme-Industrie erreichen sollen, die Entwicklung mehrstufiger Kaskadensysteme mit neuartigen Verdichterkonzepten für extreme Temperaturhübe sowie die Konzeption hybrider Systeme, die Wärmepumpe, Solarthermie und saisonale Wärmespeicher in einem neuartigen Regelungskonzept integrieren. Ein NOVARIS-Kunde – ein mittelständischer Hersteller von Industriewärmepumpen – entwickelte ein zweistufiges System mit transkritischem CO₂-Kreislauf, das erstmals Prozesswärme bei 130 °C effizient bereitstellen sollte. Die technische Unsicherheit lag in der Frage, ob der Gesamtwirkungsgrad (COP) unter realen Betriebsbedingungen die wirtschaftliche Schwelle von 2,5 erreichen konnte. Das Projekt wurde als experimentelle Entwicklung mit einer jährlichen Forschungszulage von 95.000 € anerkannt.

Grüner Wasserstoff – Produktions- und Speichertechnologien

Die Forschung an grünem Wasserstoff bietet außerordentliches Potenzial für die Forschungszulage. Förderfähige Projekte umfassen die Entwicklung neuartiger Elektrolyseur-Konzepte – insbesondere AEM-Elektrolyse (Anion Exchange Membrane) als kostengünstige Alternative zu PEM-Elektrolyseuren, die Erforschung katalytischer Materialien mit reduziertem Edelmetallgehalt (z. B. iridiumfreie Anodenkatalysatoren für die PEM-Elektrolyse), sowie die Konzeption innovativer Wasserstoffspeichersysteme auf Basis von Metallhydriden oder LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carriers). Die technische Unsicherheit ist in der Wasserstoffforschung besonders vielschichtig: Neben der Leistungsfähigkeit neuer Materialien müssen Langzeitstabilität, Degradationsmechanismen und Skalierbarkeit gleichzeitig adressiert werden. NOVARIS hat bereits mehrere Projekte im Bereich der alkalischen und PEM-Elektrolyse sowie der Brennstoffzellenentwicklung erfolgreich zur Förderung gebracht und unterstützt Unternehmen bei der präzisen Abgrenzung zwischen förderfähiger F&E und routinemäßigem Engineering.

Grüner Wasserstoff – Produktions- und Speichertechnologien
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Smart-Grid-Optimierung und Netzstabilisierung
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Smart-Grid-Optimierung und Netzstabilisierung

Die intelligente Steuerung von Stromnetzen mit wachsendem Anteil erneuerbarer Energien erfordert grundlegend neue Algorithmen und Systemkonzepte. Förderfähige Projekte umfassen die Entwicklung prädiktiver Netzmanagement-Algorithmen, die Erzeugungs- und Verbrauchsprognosen auf Basis von Wetterdaten, historischen Lastprofilen und Echtzeitdaten aus Smart Metern fusionieren, die Erforschung dezentraler Steuerungsarchitekturen für virtuelle Kraftwerke (z. B. auf Basis von Multi-Agenten-Systemen oder verteiltem Reinforcement Learning), sowie die Konzeption neuartiger Algorithmen zur Engpassbewirtschaftung in Verteilnetzen mit bidirektionalen Energieflüssen. Ein Energieversorgungsunternehmen entwickelte mit NOVARIS-Unterstützung einen ML-basierten Algorithmus zur Spannungsbandoptimierung in Niederspannungsnetzen mit hoher PV-Durchdringung. Die technische Unsicherheit bestand darin, ob der Algorithmus unter Echtzeitbedingungen mit unvollständigen Messdaten die Netzstabilität zuverlässig gewährleisten konnte – ein Aspekt, der als experimentelle Entwicklung anerkannt wurde.

Innovative Energiespeichersysteme

Jenseits konventioneller Lithium-Ionen-Batterien bieten alternative Energiespeichertechnologien ein breites Feld förderfähiger F&E. Typische Projekte umfassen die Entwicklung Redox-Flow-Batterien mit neuartigen Elektrolytformulierungen (z. B. auf Basis organischer Moleküle als kostengünstige Alternative zu Vanadium), die Erforschung thermischer Energiespeicher mit Phasenwechselmaterialien (PCM) oder Hochtemperatur-Feststoffspeichern für die industrielle Abwärmenutzung, sowie die Konzeption Druckluftspeicher (CAES) mit adiabatischer Wärmerückgewinnung für stationäre Großspeicheranwendungen. Die technische Unsicherheit betrifft bei Speichertechnologien regelmäßig die Frage, ob die angestrebte Kombination aus Energiedichte, Zyklenfestigkeit, Wirkungsgrad und Materialkosten technisch erreichbar ist. NOVARIS hat Unternehmen aus dem Bereich stationärer Speichersysteme, Wärmetechnik und Anlagenbau bei der Antragstellung unterstützt – von der klaren Abgrenzung der F&E-Anteile gegenüber reiner Anlagenplanung bis zur überzeugenden Darstellung der technischen Neuheit.

Innovative Energiespeichersysteme
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Unser Tipp: Im Energiebereich sind auch Pilotanlagen und Demonstrationsprojekte häufig förderfähig, sofern sie der Validierung neuartiger Technologien unter realen Bedingungen dienen. Ebenso können Softwareentwicklungen für die Anlagensteuerung, Netzmodellierung oder Energiemanagement eigenständig förderfähig sein. In einem kostenfreien Erstgespräch analysieren wir Ihr gesamtes F&E-Portfolio.

FAQ

Häufige Fragen

Ja, grundsätzlich ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich. Es gilt jedoch das Kumulierungsverbot: Die Gesamtförderung darf bestimmte Obergrenzen (De-minimis, AGVO) nicht überschreiten. NOVARIS prüft die optimale Kombination und stellt sicher, dass alle Programme rechtssicher nebeneinanderher laufen.
Ja, sofern die Pilotanlage der experimentellen Entwicklung dient und nicht bereits kommerzielle Serienproduktion darstellt. Ein Pilotprojekt zur Validierung eines neuen Speicherkonzepts im MW-Maßstab kann vollständig förderfähig sein – entscheidend ist die technische Zielsetzung der Erkenntnisgewinnung.
Ja. Wasserstoffelektrolyse, Methanisierung (Power-to-Gas), synthetische Kraftstoffe und Brennstoffzellen-Systeme sind – soweit technische Unsicherheit besteht – typischerweise förderfähige F&E-Tätigkeiten. NOVARIS hat mehrere Wasserstoff-Start-ups erfolgreich durch den BSFZ-Prozess begleitet.
ENERGIEWENDE

Energiewende & F&E-Förderung

Deutschlands Ziel der Klimaneutralität bis 2045 treibt Innovationen im Energiesektor – mit erheblichem Förderpotenzial über die Forschungszulage.

Erneuerbare Energietechnologien

Forschung an Perowskit-Tandem-Solarzellen, schwimmenden Offshore-Windanlagen oder geothermischen Tiefenbohrverfahren. Die technische Unsicherheit bei der Skalierung neuer Photovoltaik-Materialien ist ein idealer FZulG-Anwendungsfall.

Netzoptimierung & Smart Grids

Entwicklung KI-basierter Lastprognosemodelle, virtueller Kraftwerke und Echtzeit-Netzstabilisierungsalgorithmen. Die Integration volatiler erneuerbarer Energien ins Stromnetz stellt Betreiber vor technische Herausforderungen mit hohem Förderpotenzial.

Wasserstofftechnologie

Erforschung effizienter Elektrolyseverfahren (PEM, AEL, SOEC), Wasserstoffspeichertechnologien und Brennstoffzellenentwicklung. Deutschlands Nationale Wasserstoffstrategie unterstreicht den politischen Rückenwind – die Forschungszulage ergänzt projektspezifische Förderprogramme.

Energiespeicher & Batteriesysteme

Forschung an Redox-Flow-Batterien, Druckluftspeichern oder thermischen Speichersystemen. Die Entwicklung von Batteriemanagementsystemen für Grid-Scale-Anwendungen ist ein wachsendes Förderfeld mit erheblicher technischer Unsicherheit.

Marktentwicklung: Die deutsche Energiewirtschaft investierte 2024 über 12 Mrd. € in F&E (BDEW). Anders als projektgebundene Förderprogramme (z. B. IPCEI Wasserstoff) ist die Forschungszulage technologieoffen und kann auch für laufende Entwicklungsvorhaben rückwirkend beantragt werden.

Warum Eigenanträge scheitern

Der FZulG-Antragsprozess ist technisch komplex und voller Fallstricke. BSFZ-Ablehnungen, fehlerhafte Kostenallokationen und versäumte Fristen kosten deutsche Unternehmen jährlich Millionen an nicht beanspruchter Förderung.

~29 %
3–6 Monate
50.000 €+
€ 15 Mio.+gesichert
25+Mandate
100 %Bewilligungsquote
6 JahreFZulG-Erfahrung

Mit NOVARIS: 100 % Bewilligungsquote (Stand: März 2026)

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Von der Erstanalyse Ihrer F&E-Projekte über die BSFZ-Bescheinigung bis zur Auszahlung durch das Finanzamt – NOVARIS begleitet den gesamten Prozess. Erfolgsbasiert und ohne Risiko.

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Max Nodes
Max Nodes
Geschäftsführer & Gründer von NOVARIS Consulting. Spezialisiert auf die steuerliche Forschungsförderung (FZulG) mit 100% Bewilligungsquote. Mehr erfahren